Diese Rechte können die Betroffenen geltend machen

Als Gegenstück zu Ihren Pflichten beim Datenschutz haben (potentiellen) Kunden, Mitarbeiter und Bewerber Ihrer Tankstelle Anspruch auf

  • Information vor einer sie betreffenden Datenerhebung sowie über ohne deren Kenntnis erhobene Daten
  • Widerspruch einer erteilten Einwilligung zur Datenverwendung für die Zukunft, wobei Sie den Betroffenen auf sein Widerspruchsrecht hinweisen müssen. Zudem sind die Daten nach dem Widerspruch zu löschen bzw. zu sperren
  • grundsätzlich Auskunft (nach schriftlichem Antrag) über die von ihnen gespeicherten Daten, den Empfänger dieser Daten und den Zweck der Speicherung, wobei die Auskunftserteilung unentgeltlich zu erfolgen hat
  • Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten. Das betrifft die Berichtigung von falschen Daten, die Löschung von unzulässig erhobenen oder nicht mehr benötigten Daten sowie die Sperrung von Daten, bei denen eine Löschung aufgrund gesetzlicher, satzungsmäßiger oder vertraglicher Aufbewahrungsfristen nicht möglich ist. Ferner sind Daten zu sperren, wenn durch eine Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden, eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder kaum durchführbar ist oder die Richtigkeit der Daten vom Betroffenen bestritten wird und sich weder die Datenrichtigkeit noch -unrichtigkeit feststellen lässt
  • Schadensersatz, wobei das Verschulden der verantwortlichen Stelle vermutet wird. Trifft Ihre Tankstelle kein Verschulden an dem entstandenen Schaden, sind Sie dafür beweispflichtig. Bei automatisierten Verarbeitungen kann Ihre Tankstelle aber auch verschuldensunabhängig haften
  • Auskunft bei Fragen zu ihren personenbezogenen Daten vom Bundes- oder Landesdatenschutzbeauftragten